Tina Groll

Die Journalistin Tina Groll arbeitet als Redakteurin bei ZEIT ONLINE in Berlin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Bis 2017 war sie für das Ressort „Karriere“ zuständig. Seit Februar 2019 ist sie Bundesvorsitzende der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion (dju) in ver.di sowie Mitglied im Bundesvorstand der Fachgruppe Medien in ver.di.

Sie ist als AutorinModeratorin (Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Tagungen) Speakerin (zum Thema Identitätsdiebstahl, Cybersecrity & Internetkriminalität, Netzwerken (Networking), Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Frauen & Karriere) und Trainerin (Gehaltsworkshop für Frauen und BerufseinsteigerInnen) tätig. Gemeinsam mit Sabine Hockling bloggt sie unter diechefin.net, dem Blog für Führungsfrauen,  über Frauen und Karriere, den Wandel der Arbeitswelt und soziale Gerechtigkeit.

Zu ihren Themenschwerpunkten gehören: Pflege, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Arbeitsrecht sowie  Gleichberechtigung. Besonders am Herzen liegt ihr aus persönlicher Betroffenheit auch das Thema Datenschutz, Cybercrime und Cybersicherheit sowie Identitätsmissbrauch/ Identitätsdiebstahl. Gemeinsam mit dem ehemaligen Interpol-Agenten und Cybercrime-Experten Cem Karakaya sowie dem Münchner Datenschutzanwalt Dr. Marc Maisch hält sie Vorträge zu diesen Themen.

Außerdem ist sie seit 2015 Mitglied Deutschen Presserat (Beschwerdeausschuss 3), entsandt von der Deutschen Journalisten- und Journalistinnnen-Union (dju) in ver.di.

(➡︎ Ausführliche Vita von Tina Groll)

Die Cyber-ProfisLassen Sie Ihre Identität nicht unbeaufsichtigt. Zwei Experten für Internetkriminalität decken auf

Ihr Smartphone? In Minuten geknackt. Name, Anschrift oder Geburtsdatum eingegeben? Mehr braucht es heutzutage nicht für einen Identitätsklau. Wie erschreckend leicht es Kriminelle im Netz haben, das decken Cem Karakaya, langjähriger Interpol-Mitarbeiter und Präventionsexperte der Münchner Polizei, und Tina Groll, Journalistin und selbst Betroffene von Identitätsmissbrauch, auf: Gestohlene Daten, die für Betrug, Stalking, Mobbing oder digitale Erpressung missbraucht werden; Haushalts- und Gebrauchsgegenstände, die ganze Bewegungs- und Persönlichkeitsprofile über uns erstellen; Verträge, die unter fremden Identitäten abgeschlossen werden.

Unglaubliche Geschichten, eindrückliche Berichte, erschütternde Fakten – wer mit diesen Cyber-Profis die digitalen Abgründe erkundet hat, wird so leicht keinem Betrüger ins Netz gehen. Mit leicht umsetzbaren Tipps, wie wir uns vor Datenmissbrauch schützen und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen man als Betroffener ergreifen sollte.

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Vortragsanfragen

„Betrug in der digitalisierten Welt. Erkennen. Vorbeugen. Schützen“

Das Buch „Betrug in der digitalisierten Welt: Erkennen. Vorbeugen. Schützen.“ ist im FAZ-Verlag erschienen, Herausgeber ist Dr. Michael Freytag, Vorstandsvorsitzender der SCHUFA, Tina Groll und Cem Karakaya haben in einem Kapital an dem Buch mitgewirkt. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung befassen sich die Expertenbeiträge mit unterschiedlichen Formen des digitalen Betrugs und den weitrechenden Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Autorinnen und Autoren zeigen gleichzeitig Möglichkeiten auf, Menschen und Institutionen im digitalen Umfeld wirksamer zu schützen. Groll und Karakaya schreiben in dem Buch über Identitätsdiebstahl.

Identitätsdiebstahl & Cybersecurity

Tina Groll berät Opfer von Identitätsdiebstahl. Die Journalistin wurde 2009 selbst Opfer von Identitätsmissbrauch, die Folgen dauern bis heute an. Wie sich Opfer wehren können, welche Schritte nötig sind, um den Schaden zu begrenzen und wo sie Hilfe bekommen, hat die Journalistin ausführlich recherchiert und auf einer Website zusammengestellt. Mittlerweile ist der Missbrauch (digitaler) Identitäten zu einem Massenphänomen geworden, von dem nicht nur normale Verbraucherinnen und Verbraucher sondern auch zunehmend auch Politik und Wirtschaft betroffen sind. Wie weit die Phänomene reichen, wer die Täter sind und wie sie vorgehen, wie man sich schützen kann und welche rechtlichen Aspekte für Verbraucher, aber auch Unternehmen bei der Datenschutzgrundverordnung bei Cybercrime zu beachten sind, erklärt Groll in ihren packenden Vorträgen. Gemeinsam mit dem Anwalt Dr. Marc Maisch, Datenschutzexperte der Kanzlei MAISCH MANGOLD SCHWARTZ aus München, bietet Groll ein exklusives Vortragskonzept speziell für Unternehmen an. Mehr Informationen finden Sie auch auf der von der Journalistin betriebenen Seite Identitätsdiebstahl.info – Hilfe für Betroffene.

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Training für Frauen zum Thema Gehalt verhandeln

Der Gender Pay Gap ist in Deutschland noch immer hoch: Im Schnitt bekommen Frauen 21 Prozent weniger Gehalt als Männer, bei gleicher Tätigkeit und Qualifikation sind es immerhin sechs Prozent weniger. Das liegt unter anderem auch daran, wie Frauen um Geld verhandeln. In ihren Trainings verrät Groll, was zu beachten ist, will Frau die Lohnlücke schließen. Anders als in vielen Kursen von Coaches kommen in den Workshops der erfahrenen Wirtschaftsjournalistin, die auch langjährige Betriebsratsvorsitzende war und Gewerkschafterin ist, rechtliche Aspekte nicht zu kurz.

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Training zum Thema „effektiv netzwerken“

Ob Selbständige oder Angestellte: Im Job kommt es zunehmend auf beurfliche Netzwerke an. Nur noch jede dritte Stelle wird ausgeschrieben, für Freiberufler und Selbständige sind Netzwerke geradezu überlebenswichtig. Und in Zeiten der Digitalisierung entstehen immer neue Zusammenschlüsse. Dabei vermischen sich zunehmend die Formen. Aber egal, ob formal als Verein oder klar definierter Zirkel, ob ganz informell  oder irgendwas dazwischen: Oft sind Netzwerke und Networking nicht sehr effektiv. Worauf kommt es an, will man erfolgreich netzwerken? Was macht ein Netzwerk eigentlich wirksam und wie viel Zeit kann und sollte man für die Pflege seines Netzwerkes verwenden? Und wie lassen sich soziale Netzwerke und digitale Techniken zum Management von beruflichen Kontakten nutzen? Das alles klärt der vierstündige Workshop, konzipiert für bis zu 25 Teilnehmende.

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100 Jahre Frauenwahlrecht: Ziel erreicht! … und weiter?

Im November 1918 erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Was verbinden Frauen hundert Jahre später mit diesem Erfolg? Generationen hatten dafür gekämpft. Der Widerstand seitens der Gegner der Frauenbewegungen war immens, der Glaube an die Minderwertigkeit von Frauen hielt sich hartnäckig. Viele Aktivistinnen sahen die Erlangung der politischen Gleichberechtigung von Männern und Frauen als ihre Lebensaufgabe – viele wurden enttäuscht und erlebten die Einführung nicht mehr. Welche Bedeutung hat das Frauenwahlrecht für sie und wie gehen sie damit um in Zeiten erstarkender rechter Gruppierungen und Parteien, die erzkonservative Frauen- und Familienbilder propagieren und ihre antifeministische Haltung kaum verbergen? Die Literaturwissenschaftlerin Isabel Rohner und die Journalistin Rebecca Beerheide haben Frauen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien gefragt. Herausgekommen ist ein vielfältiges Buch voller persönlicher Einblicke.

Mit Beiträgen von: Tina Groll,  Sabine Lautenschläger, Rita Süssmuth,Nikola Müller, Manuela Schwesig, Rebecca Beerheide, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Stephanie Bschorr, Zana Ramadani, Gesine Schwan, Anke Gimbal und Ramona Pisal, Julia Trompeter, Isabel Rohner, Ulrike Guérot, Sigrid Nikutta, Mithu M. Sanyal, Claudia Roth, Christa Stolle, Sharon Adler, Kerstin Wolff, Cornelia Möhring, Katharina Nocun und Ulrike Helmer. Erschienen im Ulrike Helmer Verlag.

Kinder + Karriere = Konflikt? – Denkanstöße für eine deutsche Debatte

An der Vereinbarkeitsfrage von Familie und Beruf manifestiert sich der tatsächliche Status Quo der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Den Frauen reiben sich an einem überhöhten Mütterideal und an Arbeitgebern auf, die Mütter nur selten in Führungspositionen befördern. Die Männer werden noch viel zu oft in die Rolledes Ernährers gedrängt oder und sehen sich im Karriereabseits, wenn sie eine Familienauszeit im Job wollen. Oder das Paar entscheidet sich gleich für die traditionelle Arbeitsteilung: Sie landet in der Teilzeitfalle und Altersarmut, er verpasst zu viel Zeit mit seinen Kindern.

In diesem umfassenden Buch analysiert die Journalistin Tina Groll, warum sich an dieser Ungleichheit zwischen den Geschlechtern auch in der jungen Generation kaum etwas ändern wird. Sie beschreibt, welche falschen politischen Rahmenbedingungen zum Dauerkonflikt zwischen Familie und Beruf für Männer und Frauen führen. Aber sie zeigt auch Lösungen aus anderen Ländern sowie positive Beispiele aus der Wirtschaft auf und erklärt Eltern, welche rechtlichen Möglichkeiten sie haben und nutzen sollten. Am Ende geht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf die gesamte Gesellschaft etwas an und muss auch kein Widerspruch sein. Warum, steht in diesem Buch.“

Das Buch ist 2016 im Stark-Verlag erschienen. Einen Auszug aus dem Buch kann man hier lesen. Hier kann man es bei Amazon bestellen. Eine Rezenion ist hier zu finden. Eine weitere hier und ein Interview mit der Autorin hier.

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Beruf Journalistin: Von kalkulierten Karrieren und behinderten Berufsverläufen

Frauen sind im Journalismus noch unterrepräsentiert, der Beruf ist horizontal und vertikal segmentiert. Journalistinnen arbeiten größtenteils bei den prestigeärmeren Medien und in den prestigeärmeren Ressorts. In die Führungspositionen gelangen sie selten. Sie verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen – trotz einer durchschnittlich formal höheren Qualifikation. Die Diplom-Journalistin Tina Groll hat die bestehenden Berufsfeldstudien geschlechtsspezifisch ausgewertet und liefert mit diesem Buch eine Bestandsaufnahme zur Berufssituation der Journalistin. Fazit: Die Zukunft ist weiblich. Aber es gibt noch immer viele Gründe, die eine ungleiche Machtverteilung zwischen den Geschlechtern im Journalismus bedingen. Die muss überwunden werden. Dabei macht Tina Groll verschiedene Karrierestrategien von Journalistinnen aus: Von einer gründlichen Karriere planung über das Beherrschen der nötigen Konkurrenzstrategien über das Knüpfen von Netzwerken und dem Ausspielen der geschlechtsspezifischen Vorteile. Das Buch richtet sich an Ein-, Auf- und Umsteigerinnen im Journalismus, an Männer und Frauen, an KommunikationswissenschaftlerInnen und JournalismusforscherInnen. Erschienen im Av Akademikerverlag.

Hier kann man das Buch bei Amazon bestellen.